Tipps zur E-Mail-Bewerbung

E-Mail-Bewerbungen werden immer beliebter: Unternehmen freuen sich, weil man Bewerbungen per Mail schneller bearbeiten kann. Bewerber können sich vor allem Kopier- und Portokosten sparen. Die Unterschiede zwischen Mail-Bewerbungen und Bewerbungen per Post sind gering. Um zu vermeiden, dass prompt eine Absage in Ihrem Posteingang landet, gilt es einige Regeln zu beachten.

Bei der Erstellung Ihrer E-Mail-Bewerbungsunterlagen gelten die gleichen Regeln, die auch bei einer postalischen Bewerbung zu beachten sind. Allerdings müssen Sie darüber hinaus auch auf Details achten, die bei einer Bewerbung auf dem Postweg keine Rolle spielen.

Die Mail-Adresse

Benutzen Sie beim Versand Ihrer Unterlagen eine professionelle Absenderadresse. Der Gebrauch von anonymen oder originell gemeinten Adressen (01721234567@gmx.de, as400-profi@gmail.com usw.) kommt beim Empfänger nicht immer gut an. Eine Bewerbung ist eine persönliche Angelegenheit. Deshalb sollte auch die Benutzung des Mail-Accounts Ihrer Partnerin bzw. Ihres Partners vermieden werden. Die Mail-Adresse muss authentisch sein und seriös wirken.

Die Größe

Die Größe Ihrer Bewerbung sollte drei Megabytes nicht überschreiten. Auch wenn die Übertragung von großen Nachrichten heute kein Problem mehr darstellt - es gilt: Weniger ist mehr! Vor allem von IT-Fachkräften kann man erwarten, dass sie den Umgang mit Scanner und Standardsoftware beherrschen. Insofern ist die Erstellung der Mail-Bewerbung Ihre erste Arbeitsprobe.

Der Anhang

Stellen Sie sich vor, Sie sind Personaler und erhalten eine Bewerbung mit einer ZIP-Datei. Diese enthält ca. zehn Dokumente in verschiedenen Formaten. Alle Dateien haben sprechende Namen wie „Lebenslauf“, „Arbeitszeugnis 1“ und „Zertifikat 2“. Eigentlich klingt das gut, doch für den Personaler ist es mühsam: Er erstellt einen Ordner, extrahiert die Dateien und sichtet jedes Dokument mit einem Doppelklick. Anschliessend leitet er die Bewerbung weiter und der Prozess beginnt von vorne.

Stellen Sie sich nun vor, dass Sie eine PDF-Datei mit dem Namen „Bewerbungsmappe Manuel Mustermann“ erhalten: Öffnen - lesen - blättern - weiterlesen. Das ist nicht nur einfacher, es ist auch komfortabler. Sofern nicht anders gewünscht, sollten Sie grundsätzlich PDF-Anhänge verwenden, da es ein Standardformat ist und nicht nachträglich verändert werden kann.

Das Anschreiben

Ob Sie das Anschreiben als separates PDF-Dokument oder als Text in der Mail versenden, ist Geschmacksache. Ich persönlich empfehle das Anschreiben in der Mail zu erfassen. Schließlich versenden Sie bei normaler Mail-Korrespondenz den Text Ihrer Mail auch nicht zusätzlich in einer PDF-Anlage. Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden: Das Anschreiben sollte individuell, kurz und aussagekräftig sein.

Das Bewerbungsfoto

Wenn Sie Ihrer Bewerbung ein Foto beifügen, sollten Sie es auf keinen Fall als eigene Datei anhängen. Integrieren Sie Ihr Foto in den Lebenslauf oder gestalten Sie ein Deckblatt. Achten Sie dabei auf die Dateigröße des Fotos. Wenn Sie von Ihrem Fotografen ein Foto auf CD erhalten haben, so hat es meist eine sehr hohe Auflösung und ist entsprechend groß. Verkleinern Sie das Foto, bevor Sie es in den Lebenslauf integrieren und achten Sie darauf, dass es dabei nicht an Qualität verliert.

Das Vorstellungsgespräch

Wenn Ihre Bewerbung zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch führt, erstellen Sie unbedingt eine vollständige Bewerbungsmappe in Papierform und überreichen diese zu Beginn des Gesprächs. Auch wenn Ihre Gesprächspartner Ihre Unterlagen sicherlich vor dem Gespräch ausgedruckt haben, ergibt sich hier die Möglichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit, die Dokumente, die Sie aus Rücksicht auf die Dateigröße nicht per Mail versandt haben, nachzureichen.

Personalberatung für das System i Marco Drost
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Marco Drost

20 Jahre Erfahrung im Umfeld AS/400, iSeries, i5 und System i.

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